Für wen?
Das Angebot richtet sich an Mitarbeitende sozialer Träger und zivilgesellschaftlicher Organisationen, insbesondere an jene, die mit der Umsetzung des AGG und dem Umgang mit internen Diskriminierungsfällen befasst sind. Dazu zählen zum Beispiel AGG-Beschwerdestellen, interne Antidiskriminierungs- und Diversitätsbeauftragte, Mitglieder von Betriebsräten sowie weitere interne Anlaufpersonen, die in Fällen von Diskriminierung für Beschäftigte ansprechbar sind, oder Personen, die entsprechende Strukturen aufbauen möchten.
Woraus besteht das Fortbildungspaket?
Das Fortbildungspaket besteht aus zwei aufeinander aufbauenden Teilen:
1. Zweitägiger Workshop mit Hamza Barashed
Fokus: Rolle, Verfahren und Beratungskompetenzen von internen Anlauf- und Beschwerdestellen nach § 13 AGG
Inhalte: Rechtliche Grundlagen, Ablauf von Beschwerdeverfahren, Mandat und Aufgabe von Anlaufstellen, Rollenklärung, Zusammenarbeit von Anlauf- und Beschwerdestellen, diskriminierungssensible Haltung in Beratung und Beschwerdeverfahren
Ziele: Grundlagenwissen stärken und die eigene Rolle professionell ausfüllen
2. Kollegialer Austausch
Fokus: Anwendung und Reflexion der Workshop-Inhalte anhand eigener Praxisfälle
Inhalte: Fallbesprechungen, Übungen, Austausch zu Herausforderungen und Erfahrungen
Ziele: Handlungssicherheit vertiefen, voneinander lernen und diskriminierungssensible Praxis stärken
Wann?
Fortbildungspaket 1:
Workshop: 2. & 9. Juni 2026, 9 bis 15 Uhr, per Zoom
Kollegialer Austausch: 11. Juni 2026, 9:30 bis 12 Uhr per Zoom
Fortbildungspaket 2:
Workshop: 3. & 4. November, 9 bis 15 Uhr, per Zoom
Kollegialer Austausch: 10. November 2026, 9:30 bis 12 Uhr per Zoom
Organisatorisches
Teilnehmendenzahl: Maximal 20 Personen pro Paket, um eine arbeitsfähige, interaktive Lernatmosphäre und individuellen Austausch zu ermöglichen.
Kosten: 500 Euro pro Person (inkl. Teilnahme am zweitägigen Workshop und am kollegialen Austausch).
Für weitere Informationen und Fragen schreiben Sie uns gerne unter bertha@antidiskriminierung.org
Das Projekt „BERTHA – Qualifizierung und Vernetzung von Anlauf- und Beschwerdestellen“ wird als Innovationsprojekt durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert.